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Begriffe erkärt

A
aktivierende Maßnahmen
Diese sollen Jugendliche unterstützen, bei denen ein Wiedereinstieg in Schule oder Ausbildung durch verschiedene Hemmnisse erschwert wird. Solche Maßnahmen sind z.B. Beratung, Berufs- und Bildungswegorientierung, vorbereitende Kurse, Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Probleme.
AMS
Öffentlich-rechtliches Unternehmen, das Dienstleistungen am Arbeitsmarkt erbringt. Es vermittelt Arbeitskräfte auf offene Stellen und unterstützt Arbeitslose und Unternehmen durch Beratung, Information, Qualifizierung und finanzielle Förderung. Siehe auch Arbeitsmarktservice.
Angebot
Gesamtheit aller Schulen, Lehrstellen, Ausbildungen und Kurse, die Jugendlichen zur Verfügung stehen. Auch bezeichnet als Schul- und Ausbildungsangebot(e).
Angebote für Jugendliche mit Assistenzbedarf
Diese Angebote unterstützen Jugendliche mit schwerer Behinderung dabei, am allgemeinen Arbeitsmarkt teilzuhaben oder eine Ausbildung zu absolvieren.
Angebotslücken
Eine gezielte Beobachtung von Daten soll Auskunft darüber geben, wo welche Angebote benötigt werden. Diese Plätze und Angebote sollen dort zur Verfügung gestellt werden, wo sie nötig sind. Siehe auch Monitoring.
APflG
Bundesgesetz, mit dem die Verpflichtung zu Bildung oder Ausbildung für Jugendliche geregelt wird. Die Abkürzung für Ausbildungspflichtgesetz ist APflG. Siehe auch Ausbildungspflichtgesetz.
Arbeitsassistenz
Das Konzept der Arbeitsassistenz verfolgt im Wesentlichen drei Ziele:
  • Sicherung bzw. Erhaltung eines Arbeitsplatzes (Präventive Funktion),
  • Unterstützung bei der Suche und Erlangung eines Arbeitsplatzes (Integrative Funktion)
  • und zentrale Ansprache für benachteiligte Arbeitsuchende, Arbeitnehmende, Dienstgebende, Vorgesetzte, Kollegen und Kolleginnen usw. (Kommunikative Funktion)
arbeitsmarktpolitische Angebote
Arbeitsmarktpolitische Angebote dienen dem Zweck, arbeitslose Menschen zu unterstützen, damit sie in den Arbeitsmarkt integriert werden können.
Arbeitsmarktservice
Öffentlich-rechtliches Unternehmen, das Dienstleistungen am Arbeitsmarkt erbringt. Es vermittelt Arbeitskräfte auf offene Stellen und unterstützt Arbeitslose und Unternehmen durch Beratung, Information, Qualifizierung und finanzielle Förderung.
Arbeitsmarktservicegesetz
Das Arbeitsmarktservicegesetz regelt vor allem den organisatorischen Aufbau des Arbeitsmarktservice und enthält Regelungen für Arbeitslose.
aufsuchende Maßnahmen
Diese sollen Jugendlichen den Zugang zu Unterstützung erleichtern. Statt darauf zu warten, bis eine Person, die Hilfe braucht, mit einer Einrichtung Kontakt aufnimmt, gehen Betreuer und Betreuerinnen des Jugendcoaching selbst auf diese Person zu. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene haben Einrichtungen gegenüber häufig Schwellenangst. Die Betreuer und Betreuerinnen versuchen, so früh wie möglich mit den Jugendlichen zu reden, und halten sich im Lebensumfeld und an Treffpunkten von Jugendlichen auf.
AusBildung bis 18
Initiative der österreichischen Bundesregierung mit dem Ziel, dass alle Jugendlichen einen höheren Abschluss als den Pflichtschulabschluss erreichen sollen. Die Absicht hinter der Ausbildungspflicht ist, das Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit und Armut zu reduzieren. Die AusBildung bis 18 umfasst u.a. die Einführung der Ausbildungspflicht, die Schaffung von Koordinierungs- und Unterstützungssystemen, die Schaffung eines Monitoringsystems, die Schaffung von geeigneten Angeboten und präventive Maßnahmen.
Ausbildungsgarantie
Ausbildungsgarantie bedeutet, dass Jugendliche, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden, nach einer Berufsorientierung als Lehrlinge in der Überbetrieblichen Ausbildung angestellt werden können. Sie haben einen Ausbildungsvertrag mit einer Schulungseinrichtung und werden entweder von dieser selbst ausgebildet, oder diese Einrichtung kooperiert mit Betrieben, bei denen sie die praktischen Fertigkeiten des Lehrberufes erlernen. Zusätzlich besuchen sie die Berufsschule und sind rechtlich in allem den "normalen" Lehrlingen gleichgestellt. Für benachteiligte Jugendliche gibt es zwei Sonderformen der Überbetrieblichen Ausbildung: Sie gelangen entweder durch Verlängerung der Ausbildungszeit zum Lehrabschluss oder erwerben in der kürzeren Variante nur Teilqualifikationen aus einem Lehrberuf.
Ausbildungspflicht
Damit ist die gesetzliche Pflicht für Jugendliche gemeint, nach dem Ende der Pflichtschule und bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres eine weiterführende Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Ziel ist, dass alle Jugendlichen einen höheren Abschluss als den Pflichtschulabschluss erreichen. Die Ausbildungspflicht ist keine verlängerte Schulpflicht, weil sie nicht nur durch Schulbesuch erfüllt werden kann. Die Ausbildungspflicht ist im Ausbildungspflichtgesetz geregelt.
Ausbildungspflichtgesetz
Bundesgesetz, mit dem die Verpflichtung zu Bildung oder Ausbildung für Jugendliche geregelt wird. Die Abkürzung für Ausbildungspflichtgesetz ist APflG.
B
BAS
Lehrlinge und Betriebe bekommen maßgeschneiderte Unterstützung für eine Qualifizierung im Rahmen der Lehre. Diese Unterstützung ermöglicht den Jugendlichen einen erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre oder Teilqualifikation. Siehe auch Berufsausbildungsassistenz.
Behinderteneinstellungsgesetz
Das Behinderteneinstellungsgesetz ist eine Grundlage des Behindertenrechts. Es regelt unter anderem die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.
benachteiligte Jugendliche
Darunter versteht man
  • Jugendliche, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden können,
  • Jugendliche, die keinen oder einen negativen Hauptschulabschluss haben,
  • Sonderschulabgänger und -Abgängerinnen
  • und Jugendliche mit Behinderung im Sinne des Behinderteneinstellungsgsetzes bzw. Landes-Behindertengesetzes.
Berufs- und Bildungswegorientierung
Die Wahl der Bildungs- und Berufslaufbahn ist eine zentrale Entscheidung im Leben junger Menschen. Daher findet im Rahmen der allgemeinen Schulausbildung eine verpflichtende Berufs- und Bildungswegorientierung statt. Damit sollen Jugendliche bei der Wahl ihres Bildungs- und Berufswegs bestmöglich unterstützt werden, indem u.a. Talente und Ziele festgestellt und verstärkt werden.
Berufsausbildungsassistenz
Lehrlinge und Betriebe bekommen maßgeschneiderte Unterstützung für eine Qualifizierung im Rahmen der Lehre. Diese Unterstützung ermöglicht den Jugendlichen einen erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre oder Teilqualifikation.
Berufslaufbahn
Bezeichnet die beruflichen Stationen einer Person, also die Abfolge aller Berufe und beruflichen Tätigkeiten, die eine Person im Laufe ihres Lebens ausübt. Bildungsweg, Berufsausbildung und Berufsziele können fördernd oder behindernd für die Berufslaufbahn sein. Siehe auch Berufsweg.
Berufsweg
Bezeichnet die beruflichen Stationen einer Person, also die Abfolge aller Berufe und beruflichen Tätigkeiten, die eine Person im Laufe ihres Lebens ausübt. Bildungsweg, Berufsausbildung und Berufsziele können fördernd oder behindernd für den Berufsweg sein.
Bezirksverwaltungsbehörde
Die Bezirksverwaltungsbehörde ist eine Behörde der allgemeinen staatlichen Verwaltung. Es gibt in jedem politischen Bezirk Österreichs eine solche Behörde. Bei der AusBildung bis 18 sind diese Behörden für die Verhängung von Strafen zuständig.
Bildungsdokumentationsgesetz
Bundesgesetz, das die Verwendung von Daten von Schülern und Schülerinnen sowie Studierenden zum Zweck v.a. der Schul- und Hochschulverwaltung, der Studienförderung sowie für statistisch-planerische und steuernde Zwecke regelt.
Bildungskarriere
Bezeichnet die Abfolge aller Bildungs- und Ausbildungsstationen, die eine Person im Laufe ihres Lebens durchläuft. Bildungskarriere, Berufsausbildung und Berufsziele können fördernd oder behindernd für den Berufsweg sein. Siehe auch Bildungsweg.
Bildungslaufbahn
Bezeichnet die Abfolge aller Bildungs- und Ausbildungsstationen sowie die Abfolge aller Berufe und Tätigkeiten, die eine Person im Laufe ihres Lebens ausübt. Bildungslaufbahn, Berufsausbildung und Berufsziele können fördernd oder behindernd für den Berufsweg sein. Siehe auch Bildungsweg.
Bildungsweg
Bezeichnet die Stationen der schulischen und beruflichen Ausbildung, die eine Person in ihrem Leben durchläuft. Der soziale Hintergrund, also die berufliche und soziale Situation der Eltern sowie die soziale und wirtschaftliche Situation des Haushalts, aus dem eine Person kommt, hat eine wesentlich stärkere Auswirkung auf die Bildungslaufbahn als z.B. das Herkunftsland der Eltern. Ein anderes Wort für Bildungsweg ist Bildungslaufbahn oder Bildungskarriere.
C
Coach
Coaches sind Berater und Beraterinnen. Im Unterschied zur klassischen Beratung liefern sie jedoch keine direkten Lösungsvorschläge, sondern begleiten die Entwicklung eigener Lösungen.
D
Dropout
Engl. für „Ausfall“. Bezeichnet den Schul- und Ausbildungsabbruch. Wird manchmal auch verwendet für Personen, die Schule oder Ausbildung abgebrochen haben.
Dropout-Quote, Dropout-Rate
Anteil der Schul- und Ausbildungsabbrüche an der Gesamtzahl der Jugendlichen.
E
Einstiegsangebote
Das sind Angebote zur Heranführung an eine weiterführende Schule oder Ausbildung. Siehe auch niederschwellige Angebote.
Eltern
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Webseite der Begriff "Eltern" für "Erziehungsberechtigte" im Sinne des Ausbildungspflichtgesetzes verwendet.
Erfüllung der Ausbildungspflicht
Die Ausbildungspflicht kann erfüllt werden durch:
  • Schule,
  • Lehre,
  • weiterführende Ausbildung,
  • Teilqualifizierung,
  • falls nötig, vorbereitende Maßnahmen für eine weitere Ausbildung,
  • falls nötig, Nachholen eines Pflichtschulabschlusses.
Wird die Ausbildungspflicht nicht erfüllt, drohen den Erziehungsberechtigten Strafen.
Externistenprüfung
Die Externistenprüfung verleiht den Absolventinnen und Absolventen dieselben Berechtigungen wie ein an einer Schule erworbenes Zeugnis des gleichen Typs. Häufig werden solche Prüfungen von Absolventen und Absolventinnen einer Privatschule abgelegt.
F
Freiwilliges Integrationsjahr
Das Freiwillige Integrationsjahr ist für Menschen ab 16 Jahren, die in Österreich asylberechtigt sind. In den ersten beiden Jahren dürfen asylberechtigte Menschen ein Arbeitstraining absolvieren, das zwischen sechs und zwölf Monaten dauert.
Freiwilliges Soziales Jahr
Das Freiwillige Soziale Jahr bietet jungen Menschen die Möglichkeit, 10 bzw. 11 Monate lang freiwillig in einer Sozialeinrichtung zu arbeiten und gleichzeitig an einem Bildungsprogramm teilzunehmen. Es richtet sich an junge Erwachsene ab dem vollendeten 18. Lebensjahr (in Ausnahmefällen ab dem 17. Lebensjahr), die sich sozial engagieren, beruflich orientieren oder z.B. ein Wartejahr sinnvoll überbrücken wollen.
Freiwilliges Umweltschutzjahr
Das Freiwillige Umweltschutzjahr gibt Jugendlichen ab 17 Jahren (in besonderen Fällen ab 16 Jahren) die Möglichkeit sich für die Umwelt oder den Tierschutz einzusetzen. Geeignete Einsatzstellen sind wohltätige Organisationen, die sich mit Umwelt- und Tierschutz auseinandersetzen.
Fremde
Personen, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.
G
Gedenk-, Friedens- und Sozialdienst im Ausland
Jugendliche ab 17 Jahren können einen Gedenk-, Friedens- und Sozialdienst absolvieren. Der Gedenkdienst gilt zur Förderung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im In- oder Ausland. Das Ziel eines Friedens- und Sozialdienstes im Ausland ist die Sicherung des Friedens.
Grundwehrdienst
Jeder wehrpflichtige Österreicher muss ab der Musterung und Feststellung seiner Tauglichkeit ab dem vollendeten 17. Lebensjahr bis zum Ende der Wehrpflicht für den Militärdienst präsent sein. Der Grundwehrdienst beim österreichischen Bundesheer dauert sechs Monate. Wer den Dienst mit der Waffe verweigert, kann stattdessen Zivildienst leisten. Siehe auch Präsenzdienst.
H
Hilfsarbeit
Hilfsarbeit ist eine Bezeichnung für Tätigkeiten für die man keine spezielle Ausbildung braucht. Meistens werden diese Arbeiten von geringqualifizierten Personen durchgeführt.
J
Jobcoaching
Jobcoaching bietet direkte, individuelle Unterstützung am Arbeitsplatz. Das Ziel ist die optimale und nachhaltige Inklusion von Menschen mit Behinderung bzw. Beeinträchtigung im Berufsleben. Dabei werden ihre fachlichen, kommunikativen und sozialen Kompetenzen gefördert, damit sie ihre Aufgaben dauerhaft selbständig erfüllen können.
Jugendausbildungsgesetz
Dabei handelt es sich um ein Bundesgesetz, das neben dem Ausbildungspflichtgesetz auch Änderungen anderer Gesetze (wie Arbeitsmarktservicegesetz, Behinderteneinstellungsgesetz usw.) enthält, um die AusBildung bis 18 gesetzlich zu verankern.
Jugendcoaching
Bei der schwierigen Entscheidung über den weiteren Bildungsweg oder Berufsweg benötigen Jugendliche und Eltern professionelle Beratung und Hilfe. Die Unterstützung des Jugendcoaching kann freiwillig und kostenlos genützt werden. Ziel ist es, anhand von Stärken und Fähigkeiten der Jugendlichen die nächsten Schritte zu planen und so den erfolgreichen Übertritt von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Das Jugendcoaching bietet Hilfe und Beratung bei persönlichen und sozialen Problemen von Jugendlichen, z.B. familiäre Schwierigkeiten, Sucht, Schulden, Wohnungsprobleme etc. Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten werden durch das Jugendcoaching unterstützt. Das Jugendcoaching ist ein Angebot des Sozialministeriumservice.
Jugendgerichtsgesetz
Dieses Gesetz regelt das Vorgehen bei Straftaten Jugendlicher und junger Erwachsener.
jugendliche Asylberechtigte
Bezeichnet Fremde im Alter ab dem vollendeten 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, denen nach einem Asylverfahren in Österreich Asyl gewährt wird. Voraussetzung für die Zuerkennung ist u.a., dass die Fremden in ihrem Herkunftsland verfolgt werden.
jugendliche Asylwerber und Asywerberinnen
Bezeichnet Fremde im Alter ab dem vollendeten 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr während des laufenden Asylverfahrens bis zu dessen Ende.
jugendliche subsidiär Schutzberechtigte
Jugendliche Personen im Alter ab dem vollendeten 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, deren Asylantrag zwar abgewiesen wurde, aber deren Leben oder Gesundheit im Herkunftsland bedroht wird. Sie sind weder Asylwerberinnen oder Asylwerber noch Asylberechtigte, benötigen aber Schutz vor Abschiebung.
K
Kinder- und Jugendhilfe
Die Kinder- und Jugendhilfe hieß früher „Jugendamt" und ist zuständig, wenn Kinder und Jugendliche in problematischen Umständen leben oder wenn Kinder und Jugendliche in ihrer Familie von Gewalt betroffen sind.
Kinderbetreuungsgeld
Finanzielle Unterstützung des Staates für Eltern, die nach der Geburt eines Kindes monatlich ausbezahlt wird. Die Eltern können zwischen verschiedenen Varianten wählen, davon hängt auch der Zeitraum der Unterstützung ab (max. 3 Jahre).
Koordinierungs- und Unterstützungsstrukturen
Es gibt in jedem Bundesland Koordinierungsstellen am Übergang zwischen Schule und Beruf sowie eine bundesweite Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen übernehmen bei der AusBildung bis 18 wesentliche Aufgaben, z.B.: Kontaktaufnahme mit Jugendlichen, die keine Schule besuchen und keine Ausbildung machen, Information über die AusBildung bis 18, Anlaufstelle für konkrete und persönliche Anfragen. Die bundesweite Koordinierungsstelle hat die Aufgabe, die Tätigkeiten der regionalen Koordinierungsstellen aufeinander abzustimmen und die Daten aus dem Meldesystem abzugleichen. Die Abkürzung für Koordinierungsstelle ist KOST. Die Koordinierungsstellen werden vom Sozialministeriumservice finanziert. Siehe auch Koordinierungsstelle.
Koordinierungsstelle
Es gibt in jedem Bundesland Koordinierungsstellen am Übergang zwischen Schule und Beruf sowie eine bundesweite Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen übernehmen bei der AusBildung bis 18 wesentliche Aufgaben, z.B.: Kontaktaufnahme mit Jugendlichen, die keine Schule besuchen und keine Ausbildung machen, Information über die AusBildung bis 18, Anlaufstelle für konkrete und persönliche Anfragen. Die bundesweite Koordinierungsstelle hat die Aufgabe, die Tätigkeiten der regionalen Koordinierungsstellen aufeinander abzustimmen und die Daten aus dem Meldesystem abzugleichen. Die Koordinierungsstellen werden vom Sozialministeriumservice beauftragt und finanziert. Die Abkürzung für Koordinierungsstelle ist KOST.
KOST
Es gibt in jedem Bundesland Koordinierungsstellen am Übergang zwischen Schule und Beruf sowie eine bundesweite Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen übernehmen bei der AusBildung bis 18 wesentliche Aufgaben, z.B.: Kontaktaufnahme mit Jugendlichen, die keine Schule besuchen und keine Ausbildung machen, Information über die AusBildung bis 18 und die Anlaufstelle für konkrete und persönliche Anfragen. Die bundesweite Koordinierungsstelle hat die Aufgabe, die Tätigkeiten der regionalen Koordinierungsstellen aufeinander abzustimmen und die Daten aus dem Meldesystem abzugleichen. Die Koordinierungsstellen werden vom Sozialministeriumservice beauftragt. Die Abkürzung für Koordinierungsstelle ist KOST. Die Koordinierungsstellen werden vom Sozialministeriumservice finanziert. Siehe auch Koordinierungsstelle.
L
Lehre
Die Lehrausbildung ist in Österreich im so genannten dualen System organisiert: Sie findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Etwa 80 Prozent der Ausbildungszeit werden dabei im Lehrbetrieb verbracht, 20 Prozent in der Berufsschule.
M
Maßnahme
Alle Ausbildungen und Kurse, die Jugendlichen zur Verfügung stehen. Siehe auch Angebot.
Meldepflicht
Erziehungsberechtigte müssen die Koordinierungsstelle verständigen, wenn Jugendliche nicht innerhalb von vier Monaten nach einem Abgang oder Abbruch von einer Schule oder Ausbildung wieder eine Schule besuchen oder eine Ausbildung machen. Auch Einrichtungen, wie Schulen, AMS, Sozialministeriumservice, Lehrlingsstellen usw. müssen Jugendliche, die eine Schule oder Ausbildung beginnen oder abbrechen, melden. Durch die Meldungen wird überprüft, ob die Ausbildungspflicht eingehalten wird.
Monitoring
Eine gezielte Beobachtung von Daten soll Auskunft darüber geben, wo welche Angebote benötigt werden. Diese Plätze und Angebote sollen dort zur Verfügung gestellt werden, wo sie nötig sind.
N
NEBA
NEBA ist die Abkürzung für „Netzwerk berufliche Assistenz“. Das Netzwerk berufliche Assistenz (NEBA) ist eine Initiative des Sozialministeriumservice und bietet derzeit 5 Leistungen an. Neben dem Jugendcoaching werden auch Produktionsschulen, Berufsausbildungsassistenz, Arbeitsassistenz und Jobcoaching angeboten. Das Ziel von NEBA ist die Unterstützung von Menschen mit Behinderung und ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen. Siehe auch Netzwerk berufliche Assistenz
NEET
Engl. für: Not in Education, Employment or Training. Damit werden Jugendliche bezeichnet, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen, sich nicht in beruflicher Ausbildung befinden und dies auch nicht unmittelbar anstreben.
Netzwerk berufliche Assistenz
Das Netzwerk berufliche Assistenz (NEBA) ist eine Initiative des Sozialministeriumservice und bietet derzeit 5 Leistungen an. Neben dem Jugendcoaching werden auch Produktionsschulen, Berufsausbildungsassistenz, Arbeitsassistenz und Jobcoaching angeboten. Das Ziel von NEBA ist die Unterstützung von Menschen mit Behinderung und ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen. Die Abkürzung von Netzwerk berufliche Assistenz ist NEBA
Netzwerk der Unterstützung
Alle Organisationen, Institutionen und Stellen die für die AusBildung bis 18 als Partner zusammenarbeiten, wie Arbeitsmarktservice, Jugendcoaching, Gemeinden, Jugendberatungsstellen usw., bilden zusammen das Netzwerk der Unterstützung.
Nichtmitwirkung
Wenn die Koordinierungsstelle festgestellt hat, dass Jugendliche die Ausbildungspflicht nicht erfüllen, sendet sie ein Schreiben an die Jugendlichen und die Erziehungsberechtigten. Wenn diese nicht reagieren, versucht das Jugendcoaching mehrmals, Kontakt aufzunehmen. Scheitert auch das, bekommen die Erziehungsberechtigten einen weiteren Brief von der Koordinierungsstelle. Reagieren die Erziehungsberechtigten wieder nicht auf diesen Brief, kann eine Anzeige gegen die Erziehungsberechtigten erstattet werden und es drohen Strafen.
niederschwellig
Ein Dienst oder Angebot, dessen Nutzung nur geringen Aufwand oder geringe Voraussetzungen erfordert.
niederschwellige Angebote
Das sind Angebote zur Heranführung an eine weiterführende Schule oder Ausbildung.
O
offene Jugendarbeit
Teilbereich der Sozialarbeit. Offene Jugendarbeit begleitet und fördert Jugendliche auf ihrem Weg in die erwachsene Selbstständigkeit und integriert sie in gesellschaftliche Prozesse. Vor allem bei bildungs- und sozial benachteiligten jungen Menschen leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Integration. Die Angebote der Offenen Jugendarbeit sind kostenlos und niederschwellig.
Organisationen
Alle Einrichtungen, Institutionen und Stellen, die für die AusBildung bis 18 zusammenarbeiten, wie Arbeitsmarktservice (AMS), Jugendcoaching, Kinder- und Jugendhilfe, Schule usw.
P
Partner
Alle Einrichtungen, Institutionen und Stellen, die für die AusBildung bis 18 zusammenarbeiten, wie Arbeitsmarktservice (AMS), Jugendcoaching, Kinder- und Jugendhilfe, Schule usw. Siehe auch Organisationen.
Perspektiven- oder Betreuungsplan
Mit einer persönlichen Zukunftsplanung unterstützt das Jugendcoaching oder das AMS Jugendliche. Ziel ist es, einen weiteren Schulbesuch, eine Qualifizierungsmaßnahme oder auch eine Ausbildungschance zu ermöglichen, sodass danach eine feste Arbeit ausgeübt werden kann. Ein Perspektivenplan wird vom Jugendcoaching, ein Betreuungsplan vom AMS erstellt.
Pflichtschulabschluss
Absolvierung der allgemeinen Schulpflicht
Pflichtschule
Schularten der Pflichtschule sind:
  • Volksschule, 1.–4. Schulstufe, Normalalter 6.–9. Lebensjahr,
  • Hauptschule, 5.–8. Schulstufe, 10.–14. Lebensjahr,
  • Neue Mittelschule, 5.–8. Schulstufe, 10.–14. Lebensjahr,
  • Polytechnische Schule, 9. Schulstufe, 14.–15. Lebensjahr
  • und die Sonderschule, 1.–9. Schulstufe, 6.–15. Lebensjahr.
Daneben ist auch möglich:
  • Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule (AHS),
  • Besuch einer Statutschule, also einer Schule mit eigenständigem Lehrplan mit oder ohne Öffentlichkeitsrecht oder die
  • Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Pflichtschule oder AHS-Unterstufe.
Portalapplikation
Bezeichnet in der Informatik ein Anwendungssystem, das den Benutzerinnen und Benutzern verschiedene Funktionen zur Verfügung stellt, um die Prozesse und Zusammenarbeit unterschiedlicher Gruppen zu unterstützen. Mit einem zentralen Zugriff (einmalige Anmeldung) und über eine einheitliche Benutzeroberfläche kann auf verschiedene bedarfsgerechte und personalisierte Inhalte zugegriffen werden. Über Portale werden Daten zwischen unterschiedlichen Anwendungen ausgetauscht.
Präsenzdienst
Jeder wehrpflichtige Österreicher muss ab der Musterung und Feststellung seiner Tauglichkeit ab dem vollendeten 17. Lebensjahr bis zum Ende der Wehrpflicht für den Militärdienst präsent sein. Der Grundwehrdienst beim österreichischen Bundesheer dauert sechs Monate. Wer den Dienst mit der Waffe verweigert, kann stattdessen Zivildienst leisten.
Prävention
Gegen Schul- und Ausbildungsabbrüche soll gezielt vorgebeugt werden, z.B.
  • in den Schulen durch pädagogische Maßnahmen wie Individualisierung,
  • Qualitätssicherung im Bereich des Lehrens und Lernens,
  • Berufsorientierung und Bildungsberatung,
  • Schulsozialarbeit und Schulpsychologie,
  • Schüler- und Bildungsberatung,
  • Jugendcoaching am Übergang zwischen Schule und Beruf,
  • Lehrlings- und Lehrbetriebscoaching,
  • Integrative und Überbetriebliche Ausbildung oder Produktionsschulen.
Produktionsschule
Der Besuch einer Produktionsschule soll Jugendliche, bei denen der Eintritt in eine Berufsausbildung aufgrund von fehlenden Kenntnissen noch nicht möglich erscheint, fit für die Ausbildung machen.
Q
Qualifizierungsmaßnahme
Qualifizierungsmaßnahmen sind alle beruflichen Aus- oder Weiterbildungen oder die Vorbereitung auf eine Arbeitsaufnahme. Ziel ist es, Jugendliche in den Arbeitsmarkt erfolgreich zu integrieren.
R
Ruhen der Ausbildungspflicht
Jugendliche können vorübergehend von der Ausbildungspflicht befreit sein, z.B. wenn sie
  • Kinderbetreuungsgeld beziehen,
  • ein Freiwilliges Soziales Jahr,
  • ein Freiwilliges Umweltjahr,
  • einen Friedens- oder Sozialdienst,
  • ein freiwilliges Integrationsjahr,
  • Präsenzdienst oder Zivildienst leisten,
  • erkrankt sind oder
  • wenn sonstige berücksichtigungswürdige Gründe vorliegen.
S
Sanktionen
Bestrafung ist nicht das Ziel der AusBildung bis 18, sondern nur das letzte Mittel. Gegen Erziehungsberechtigte wird nur dann Anzeige erstattet, wenn diese nachweislich keine Verantwortung übernehmen und sich nicht im Sinne der Jugendlichen bemühen. Erziehungsberechtigte werden nur bei Nichtmitwirkung bestraft, also wenn sie jeden Kontakt und jede Unterstützung verweigern. In diesem Fall zahlen Erziehungsberechtigte 100 bis 500 Euro beim ersten Mal bzw. 200 bis 1.000 Euro bei einem erneuten Verstoß. Für die Strafen ist die Bezirksverwaltungsbehörde zuständig. Siehe auch Strafen.
Schul- oder Ausbildungsabbrecherinnen und -abbrecher
Personen, die Schule oder Ausbildung abgebrochen haben. Als frühe Schul- oder Ausbildungsabbrecher und -abbrecherinnen werden Jugendliche im Alter von 15 bis 17 bezeichnet, die Schule oder Ausbildung abgebrochen haben.
Schul- oder Ausbildungsort
Ort, an dem Jugendliche eine Schule besuchen oder eine Ausbildung machen.
Schul- oder Ausbildungsschritte
Bezeichnet die beruflichen Stationen einer Person, also die Abfolge aller Berufe und beruflichen Tätigkeiten, die eine Person im Laufe ihres Lebens ausübt. Bildungsweg, Berufsausbildung und Berufsziele können fördernd oder behindernd für den Berufsweg sein. Siehe auch Bildungsweg oder Bildungslaufbahn.
Schul- und Ausbildungsangebot(e)
Gesamtheit aller Schulen, Lehrstellen, Ausbildungen und Kurse, die Jugendlichen zur Verfügung stehen. Auch bezeichnet als: Angebot(e).
Schulpflicht
Gesetzliche Verpflichtung für Kinder, in einem bestimmten Alter eine Schule oder häuslichen Unterricht zu besuchen. Dies muss durch die Erziehungsberechtigten (meist die Eltern) gewährleistet werden. Die Schulpflicht beginnt mit der Vollendung des 6. Lebensjahres, dauert 9 Schuljahre und gilt für alle Kinder, die sich in Österreich dauernd aufhalten.
Schwellenangst
Eine Person hat Angst vor einer Situation, weil sie glaubt, dass sie diese Situation nicht bewältigen kann.
sonstige berücksichtigungswürdige Gründe
Hier wird im Einzelfall geprüft, ob die vorliegenden Gründe eine Ausnahme von der Ausbildungspflicht rechtfertigen.
Sozialministeriumservice
Das Sozialministeriumservice (SMS) ist eine Behörde des Sozialministeriums. Es ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Assistenzbedarf. Das Sozialministeriumsevice ist für die Umsetzung der AusBildung bis 18 zuständig, stellt zahlreiche Angebote für junge Menschen zur Verfügung, veröffentlicht die Liste der anerkannten Ausbildungen zur Erfüllung der Ausbildungspflicht, prüft Verletzungen der Ausbildungspflicht und entscheidet über ein mögliches Ruhen der Ausbildungspflicht. Die Koordinierungsstellen und das Jugendcoaching werden vom Sozialministerium beauftragt.
Statistik Austria
Sie ist das statistische Amt der Republik Österreich. Als selbständige, nicht gewinnorientierte Bundesanstalt öffentlichen Rechts besorgt sie Aufgaben, wie die Erhebung, Sammlung, Analyse und Veröffentlichung amtlicher Statistiken für Österreich. In der Öffentlichkeit tritt die Bundesanstalt Statistik Österreich unter der Bezeichnung Statistik Austria auf.
Strafbestimmungen
Bestrafung ist nicht das Ziel der AusBildung bis 18, sondern nur das letzte Mittel. Gegen Erziehungsberechtigte wird nur dann Anzeige erstattet, wenn diese nachweislich keine Verantwortung übernehmen und sich nicht im Sinne der Jugendlichen bemühen. Erziehungsberechtigte werden nur bei Nichtmitwirkung bestraft, also wenn sie jeden Kontakt und jede Unterstützung verweigern. In diesem Fall zahlen Erziehungsberechtigte 100 bis 500 Euro beim ersten Mal bzw. 200 bis 1.000 Euro bei einem erneuten Verstoß. Für die Strafen ist die Bezirksverwaltungsbehörde zuständig. Siehe auch Strafen.
Strafen
Bestrafung ist nicht das Ziel der AusBildung bis 18, sondern nur das letzte Mittel. Gegen Erziehungsberechtigte wird nur dann Anzeige erstattet, wenn diese nachweislich keine Verantwortung übernehmen und sich nicht im Sinne der Jugendlichen bemühen. Erziehungsberechtigte werden nur bei Nichtmitwirkung bestraft, also wenn sie jeden Kontakt und jede Unterstützung verweigern. In diesem Fall zahlen Erziehungsberechtigte 100 bis 500 Euro beim ersten Mal bzw. 200 bis 1.000 Euro bei einem erneuten Verstoß. Für die Strafen ist die Bezirksverwaltungsbehörde zuständig.
T
Teilqualifikation
Jugendliche, die nicht in der Lage sind, einen vollen Lehrabschluss zu schaffen, können eine Teilqualifizierung im Bereich dieser Lehre machen. Dies bedeutet, dass nur bestimmte Teile eines Lehrberufes erlernt werden. Die Dauer einer solchen Ausbildung ist 1-3 Jahre.
Teilqualifizierung
siehe auch Teilqualifikation Für Jugendliche, die es eventuell nicht schaffen eine komplette Lehrausbildung zu absolvieren, kann eine Teilqualifizierung vereinbart werden. Es können Ausbildungsverträge abgeschlossen werden, bei denen Teilqualifizierungen durch Einschränkung auf bestimmte Teile des Berufsbildes eines Lehrberufes vereinbart werden.
Ü
Überbetriebliche Ausbildung
Jugendliche, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden, können nach einer Berufsorientierung als Lehrlinge in der Überbetrieblichen Ausbildung angestellt werden. Sie haben einen Ausbildungsvertrag mit einer Schulungseinrichtung und werden entweder von dieser selbst ausgebildet, oder diese Einrichtung kooperiert mit Betrieben, bei denen sie die praktischen Fertigkeiten des Lehrberufes erlernen. Zusätzlich besuchen sie die Berufsschule und sind rechtlich in allem den "normalen" Lehrlingen gleichgestellt. Für benachteiligte Jugendliche gibt es zwei Sonderformen der Überbetrieblichen Ausbildung: Sie gelangen entweder durch Verlängerung der Ausbildungszeit zum Lehrabschluss oder erwerben in der kürzeren Variante nur Teilqualifikationen aus einem Lehrberuf.
U
Unterstützungsangebot
Unterstützungsangebote sollen an den Arbeitsmarkt heranführen und die Integration in ein Arbeitsverhältnis absichern. Unterstützungsangebote sind zum Beispiel:
  • Jugendcoaching,
  • Berufsausbildungsassistenz,
  • Arbeitsassistenz,
  • Jobcoaching u.v.m.
Unterstützungsstruktur
Es gibt in jedem Bundesland Koordinierungsstellen am Übergang zwischen Schule und Beruf sowie eine bundesweite Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen übernehmen bei der AusBildung bis 18 wesentliche Aufgaben, z.B.: Kontaktaufnahme mit Jugendlichen, die keine Schule besuchen und keine Ausbildung machen, Information über die AusBildung bis 18, Anlaufstelle für konkrete und persönliche Anfragen. Die bundesweite Koordinierungsstelle hat die Aufgabe, die Tätigkeiten der regionalen Koordinierungsstellen aufeinander abzustimmen und die Daten aus dem Meldesystem abzugleichen. Die Abkürzung für Koordinierungsstelle ist KOST. Siehe auch Koordinierungsstelle.
V
vbPK-AS
vbPK-AS bedeutet verschlüsseltes bereichsspezifisches Personenkennzeichen „Amtliche Statistik“. Verschlüsselte Kennzeichen werden bei der Datenübermittlung im Zuge der Ausbildungspflicht verwendet um den Datenschutz zu gewährleisten.
vbPK-ZP
vbPK-ZP bedeutet verschlüsseltes bereichsspezifisches Personenkennzeichen „zur Person“. Verschlüsselte Kennzeichen werden bei der Datenübermittlung im Zuge der Ausbildungspflicht verwendet um den Datenschutz zu gewährleisten.
vorbereitende Maßnahme (für eine Ausbildung)
Bevor man z.B. eine Überbetriebliche Ausbildung antritt, müssen Jugendliche eine Berufsvorbereitungsmaßnahme besuchen, die ihnen helfen soll, sich auf die bevorstehende Lehrausbildung vorzubereiten.
W
Webservice
EDV-Anwendung, die über das Internet bereitgestellt wird.
weiterführende Ausbildung
Damit sind alle Ausbildungen gemeint, die man nach der Pflichtschule oder nach vorbereitenden Maßnahmen weiterbesuchen kann.
Z
Zivildienst
Ein Zivildienst von neun Monaten Dauer oder ein 12-monatiger Auslandsdienst kann als Ersatz für den Grundwehrdienst geleistet werden. Der Zivildienst umfasst in der Regel Tätigkeiten im sozialen Umfeld, wie etwa in Krankenhäusern, in Altenheimen, im Krankentransport oder in der Behindertenbetreuung.