Was bringt die AusBildung bis 18?

Bessere Chancen durch bessere Bildung

Junge Menschen, die nur die Pflichtschule besucht haben, haben ein dreifaches Risiko von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, und ein vierfaches Risiko, nur eine Hilfsarbeit zu bekommen oder in erwerbsfernen Positionen zu landen. Das Einkommen von Menschen mit geringer Ausbildung bleibt häufig ihr ganzes Leben lang gering, auch in der Pension.

Jeder Mensch braucht manchmal Hilfe

Durch die Ausbildungspflicht wird garantiert, dass Jugendliche, die Hilfe nach der Pflichtschule brauchen oder nicht wissen, was sie machen sollen, diese Hilfe auch bekommen. Ist ein Jugendlicher oder eine Jugendliche gefährdet, die Ausbildung abzubrechen, werden sie vom Jugendcoaching begleitet. Des Weiteren wird ein Perspektivenplan ausgearbeitet, sodass gezielt und individuell auf Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Die Schule unterstützt und begleitet

Schulen tragen neben den Eltern große Verantwortung für eine gute Ausbildung ihrer Schülerinnen und Schüler. Alle am Schulleben beteiligten Professionen helfen, Jugendliche für ihr weiteres Leben vorzubereiten und die Hürden beim Übergang zwischen Pflichtschule und weiterführender Ausbildung zu meistern.

Bildung und Ausbildung sind eine Investition in die Zukunft

Wichtig ist die Stärkung des Bewusstseins für die Rolle einer weiterführenden Bildung oder Ausbildung bereits vor dem Ende der Schulpflicht. Schulen leisten hier einen ganz wesentlichen Teil der Arbeit im Sinne dieser Bewusstseinsbildung und tragen damit zur Vermeidung von frühzeitigem Schulabbruch bei. Je früher man Kindern oder Jugendlichen vermitteln kann, wie wichtig eine abgeschlossene Bildung oder Ausbildung für ihren weiteren Lebensweg und ein selbstbestimmtes Leben sind, desto höher sind die Aussichten für einen Verbleib in Schule oder Ausbildung.