Unterstützung für Jugendliche und Eltern

Nicht nur die Eltern selbst, auch verschiedene Einrichtungen, wie Schulen, Lehrlingsstellen oder das AMS, melden Bildungsaufnahmen und -abbrüche von Jugendlichen.

 

Auf diese Weise wird ein Sicherheitsnetz gespannt. Nur so können die betroffenen Jugendlichen rechtzeitig dabei unterstützt werden, ein passendes Angebot zu finden.

Wofür werden die Daten verwendet?

Die Koordinierungsstellen sorgen dafür, dass der Sachverhalt abgeklärt wird und rasch die Unterstützung anläuft. Sie arbeiten dabei mit den betroffenen Einrichtungen (z.B. Jugendeinrichtungen von Bund und Ländern, Schulen, Lehrlingsstellen, Betrieben, AMS, Sozialministeriumservice) zusammen.

Wie sieht die Unterstützung für Jugendliche und Eltern konkret aus?

Wird die Ausbildungspflicht nicht erfüllt, so sollen die Jugendlichen über ein mehrstufiges Verfahren wieder zurück in eine Schule oder Ausbildung gebracht werden.

Füße von Menschen

Wenn die zuständige Koordinierungsstelle feststellt, dass ein Jugendlicher oder eine Jugendliche die Ausbildungspflicht nicht erfüllt, nimmt sie mit dem oder der betroffenen Jugendlichen und den Eltern Kontakt auf.

Zuständig ist jene Koordinierungsstelle, in deren Gebiet der Wohnsitz der Jugendlichen liegt. Die Koordinierungsstellen sind ein Angebot des Sozialministeriumservice.

Mitwirkung der Eltern

Wenn die Eltern kooperieren, wird gemeinsam mit dem oder der Jugendlichen durch Jugendcoaching oder AMS ein persönlicher Perspektiven- oder Betreuungsplan erstellt.

 

Dieser legt fest, in welcher Weise die Ausbildungspflicht erfüllt werden kann. Das kann z.B. durch eine Schule, Lehre, weiterführende Ausbildung, Teilqualifizierung oder, falls nötig, vorbereitende Maßnahmen oder Nachholen eines Pflichtschulabschlusses erfolgen.

 

Dabei werden nicht nur alle erforderlichen Einrichtungen einbezogen, sondern vor allem die Wünsche und Interessen der Jugendlichen in den Vordergrund gestellt.

 

Die Grafik des Netzwerkes der Unterstützung zeigt, welche Organisationen und Einrichtungen im Zuge der AusBildung bis 18 mit den Koordinierungsstellen der Bundesländer zusammenwirken um Jugendliche zu unterstützen. Konkret sind es das AMS, die Offene Jugendarbeit, die Kinder- und Jugendhilfe. das Sozialministeriumservice und das Jugendcoaching, Magistrate und Bezirkshauptmannschaften, die Polizei, die Gemeinden, Schulen und Jugendberatungsstellen.

 

Wie die Unterstützung ablaufen kann, erfahren Sie auch aus den Fallbeispielen.

Nicht-Mitwirkung der Eltern

Kooperieren die Eltern nicht, versucht im nächsten Schritt das Jugendcoaching mehrmals, mit diesen Kontakt aufzunehmen.

Scheitert auch das und reagieren die Eltern nicht auf ein weiteres Schreiben der Koordinierungsstelle, kann eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde erstattet werden.

Weitere Informationen

Auf dieser Website werden umfassende Informationen zur AusBildung bis 18 angeboten. Sollten Sie darüber hinaus konkrete Anfragen haben, kontaktieren Sie uns bitte!

Datenschutz

Das Sozialministeriumservice und die Koordinierungsstellen sind zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur insoweit ermächtigt, wie diese zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben eine wesentliche Voraussetzung sind. Im Beratungsfall dürfen nur jene Daten ausgetauscht werden, die unbedingt erforderlich sind, um eine Erreichung der Zielsetzungen der AusBildung bis 18 leisten zu können.

 

Daten unterschiedlicher staatlicher Bereiche dürfen nur von der Statistik Austria und nur indirekt personenbezogen zusammengeführt werden, um statistische und wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen.